Bierkühler für den Garten

Mit einem Garten-Bierkühler sind kühle Erfrischungsgetränke immer genau dort in Griffweite, wo sie bei schönem Wetter am meisten gebraucht werden: im Garten.

Sie möchten sich auf Ihrer Terrasse ein kühles Feierabendbier gönnen, aber der Weg in die Küche ist viel zu weit?
Sie brauchen bei der Gartenarbeit eine schnelle Erfrischung, möchten aber nicht mit den dreckigen Schuhen ins Haus gehen?
Sie wollen eine Gartenparty schmeißen und Ihren Gästen kaltes Bier servieren, aber in Ihren Kühlschrank passt nichts mehr rein?

All das ist mit einem Bierkühler im Garten kein Problem mehr!

In diesem Artikel stellen wir Ihnen eine tolle Erfindung vor, mit der Sie in Ihrem Garten Getränke kühlen können, ohne dafür einen Kühlschrank draußen aufstellen zu müssen: den Erdloch Bierkühler. Außerdem haben wir einige tolle Alternativen für Sie herausgesucht.

Erdloch Bierkühler: kaltes Bier aus dem Erdreich

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Erdloch Bierkühler funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Unter der Erde ist es kühler als darüber. Sie haben das sicherlich schon einmal am eigenen Leib erfahren, wenn Sie am Strand Ihre Füße im Sand vergraben haben.

Die Kühle im Boden machen Sie sich zu Nutze, indem Sie in einem Erdloch Bierkühler Ihr Bier unterirdisch lagern.

Die Geräte der unterschiedlichen Hersteller sind alle ähnlich aufgebaut. Sie bestehen aus einem je nach Modell bis zu 110 cm langen Kunststoffrohr und einem Träger aus Kunststoff oder Metall. Das Rohr wird senkrecht in der Erde vergraben. Je nach Länge des Rohres passen bis zu 16 0,5-Liter-Flaschen oder -Dosen hinein. Diese werden an dem Träger befestigt. Der Träger wird dann per Hand in das Rohr abgelassen. Jetzt noch schnell zum Schutz vor Regen den Deckel auf das Rohr und schon werden Ihre Getränke gekühlt und warten darauf, von Ihnen entnommen zu werden.

Übrigens: Erdloch Bierkühler sind nicht nur etwas für den Sommer. Auch beim Wintergrillen bei Schnee und Eis haben Sie mit einem Erdloch Bierkühler die Nase vorn. Wenn es zu kalt ist, um das Bier draußen stehen zu lassen, bietet der Erdboden Schutz vor Kälte und Frost. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sollten Sie allerdings die erste Etage des Trägers frei lassen.

Die Vorteile einer Erdloch Bierkühlung liegen auf der Hand:

  • Das Bier ist genau dort, wo Sie es brauchen. Für kaltes Bier muss niemand extra in die Küche oder den Keller laufen. Vergraben Sie den Kühler einfach direkt neben Ihrem Grill oder an Ihrem Lieblingsplatz unter dem Apfelbaum.
  • Die Kühlung benötigt keinen Strom. Sie ist klimaneutral und es entstehen keine Folgekosten durch Strom- oder Gasverbrauch.
  • Erdloch Bierkühler sind das Highlight auf jeder Grillparty. Ihre Gäste werden staunen, wenn Sie den Getränketräger aus dem Boden zaubern. Kinder lieben diesen Trick.

Neben den Vorteilen gibt es leider auch einige kleine Nachteile:

  • Der Einbau ist mit etwas Aufwand verbunden. Um das Rohr in der Erde zu versenken, brauchen Sie entweder einen Lochbohrer oder müssen ein großes Loch ausheben.
  • Im Gegensatz zu einer Kühlbox ist ein Erdloch Bierkühler nicht mobil. Sie müssen sich für einen Platz im Garten entscheiden und können den Kühler nicht so einfach mit an den Strand, auf den Campingplatz oder auf ein Festival nehmen.
  • Wird das Rohr nicht regelmäßig geöffnet, kann sich Schimmel auf den Etiketten der Flaschen bilden und die Kronkorken können rosten. Der Inhalt der Flaschen leidet darunter allerdings nicht. Und wenn Sie Ihren Erdlochkühler mit Dosen statt Flaschen befüllen, tritt das Problem gar nicht erst auf.

In den folgenden Abschnitten möchten wir Ihnen zwei beliebte Erdloch Bierkühler unterschiedlicher Hersteller vorstellen: Den Biersafe und die Hopfenhöhle.

Biersafe

Den Biersafe gibt es in zwei Versionen.

Der große Biersafe ist 1,16 m lang und hat einen Durchmesser von 20 cm.
Auf vier Ebenen können jeweils vier Flaschen oder Dosen stehen. Insgesamt passen also bis zu 16 Flaschen oder Dosen hinein.

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(inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten)

Der kleine Biersafe hat ebenfalls einen Durchmesser von 20 cm, ist aber nur 60 cm lang. Er fasst je vier Getränke auf zwei Ebenen, bietet also Platz für insgesamt acht Getränke. Außer der unterschiedlichen Länge sind die beiden Biersafes baugleich. Das Rohr ist aus Kunststoff, der Träger aus Aluminium und Stahl.

Der klare Vorteil des Biersafes gegenüber der Hopfenhöhle ist seine Flexibilität.

Am Träger des Biersafes sind Körbe angebracht, in die die Getränke hineingestellt werden. Anders als bei der Hopfenhöhle ist der Biersafe nicht auf Flaschen mit Kronkorken beschränkt. In die Körbe können auch Piccolofläschchen, Bügelflaschen oder sogar Dosen hineingestellt werden. Im Biersafe können Sie nahezu alle möglichen Getränke kühlen, vom 0,25-Liter-Fläschchen bis zur 0,5-Liter-Dose.

Der Träger verfügt über keinen Fuß und steht nicht von alleine. Hat man ihn aus dem Rohr gehoben, muss man den Träger mit einer Hand festhalten, bis man ihn wieder im Rohr in der Erde versenkt hat. Sehr praktisch ist da der gegenüber dem Griff befestigte Flaschenöffner. An diesem können Sie mit der freien Hand Ihr Bier öffnen. Der herabfallende Kronkorken wird von einem Magneten festgehalten, so dass auch dafür gesorgt ist.

Der Deckel des Biersafes ist wasserdicht und bruchsicher. Als Zubehör werden Deckel aus Edelstahl, mit Sichtfenster aus Acrylglas und mit Kunstrasen-Tarnung* angeboten. Der Boden ist fest mit dem Rohr verklebt. Sehr praktisch sind die Drainagelöcher im Boden. Zur zusätzlichen Kühlung können Sie kaltes Wasser oder Eiswürfel in das Rohr schütten. Das Wasser versichert dann durch die Löcher langsam im Erdboden und muss nicht umständlich abgepumpt werden.

Durch diese kleinen Details wirkt die Konstruktion des Biersafes insgesamt sehr durchdacht.

Hopfenhöhle

Die Hopfenhöhle ist 90 cm lang und hat einen Durchmesser von 20 cm. Das Rohr und der Träger sind aus Kunststoff, der Griff des Trägers ist aus Edelstahl.

Die Getränkeflaschen werden mit dem Hals am Träger festgeklemmt. Es können bis zu fünf Flaschen auf drei Ebenen an dem Träger befestigt werden. Insgesamt können Sie also bis zu 15 Flaschen gleichzeitig in der Hopfenhöhle kühlen. Der Träger kann mit allen handelsüblichen 0,5-Liter- und 0,33-Liter-Flaschen mit Kronkorken bestückt werden.

Zum Lieferumfang der Hopfenhöhle gehört ein Flaschenöffner. Dieser kann neben dem Griff an der oberen Seite des Trägers eingehängt werden.

Um an die Getränke zu kommen, muss man den Träger mit einer Hand aus dem Rohr heben. Der Träger steht nicht von alleine. Hat man ihn einmal aus dem Rohr gehoben, muss man den Träger mit einer Hand festhalten, während man mit der anderen Hand das Bier entnimmt. Dann hat man allerdings keine Hand mehr frei, um das Bier mit dem Flaschenöffner zu öffnen. Das ist etwas unpraktisch und wurde bei dem Biersafe deutlich besser gelöst.

Der Deckel der Hopfenhöhle ist bruchsicher, wasserdicht und mit einer Styroporschicht zur Wärmedämmung ausgestattet. Der Boden der Hopfenhöhle ist ebenfalls wasserdicht. So kommt zwar kein Ungeziefer und keine Feuchtigkeit ins Rohr, es kann allerdings auch kein Wasser abfließen. Es ist also nicht empfehlenswert, zur besseren Kühlung Eiswürfel oder kaltes Wasser in die Hopfenhöhle zu schütten, denn das bekommen Sie nur sehr schwer wieder raus.

Einige Kunden berichten, dass das Bier in der Hopfenhöhle im Sommer nicht gut genug gekühlt wird. Mit welchen Temperaturen Sie rechnen können und wie Sie den Kühleffekt steigern können, erfahren Sie im Abschnitt Kühlleistung steigern.

Hopfenhöhle LIFT

Die Hopfenhöhle LIFT verfügt über ein Hebesystem, das die ersten zwei Etagen des Trägers halbautomatisch aus dem Rohr nach oben drückt. Das sieht nicht nur super aus, sondern schont auch noch den Rücken.

Wie das in der Praxis aussieht, sehen Sie in diesem Video:

Das Hochdrücken des Trägers geschieht mittels einer Gasdruckfeder. Die Feder wird beim Herablassen des Trägers „gespannt“ und der Träger in unterster Position arretiert. Wird die Arretierung gelöst, fährt der Träger automatisch nach oben, bis die ersten zwei über der Erde sind, und bleibt dort.

Das ist besonders praktisch, da man den Träger nicht mehr ständig mit einer Hand festhalten muss, wenn man ein Bier entnehmen möchte. So hat man mit der Hopfenhöhle LIFT eine Hand frei und kann tatsächlich mal den mitgelieferten Flaschenöffner benutzen.

Leider fahren nur die ersten zwei Etagen nach oben. Um an die fünf Flaschen aus der untersten Etage zu kommen, muss man den Träger wieder per Hand aus dem Rohr nehmen.
Die Maße und das Fassungsvermögen der Hopfenhöhle LIFT stimmen mit denen der normalen Hopfenhöhle überein.

Hopfenhöhle elektrisch

Man munkelt, der Hersteller würde bereits an einer Hopfenhöhle mit Elektroantrieb arbeiten. Wir werden diesen Artikel aktualisieren, sobald wir Näheres erfahren.

Temperaturen im Erdloch und Aufstelltipps

Generell sollten Sie Ihren Bierkühler an einem schattigen Plätzchen in der Erde vergraben. Achten Sie darauf, dass keine direkte Sonneneinstrahlung auf den Deckel trifft. Scheint die Sonne auf den Deckel, wird der Inhalt des Rohres natürlich etwas aufgeheizt.

Je nach Aufstellort und Jahreszeit werden die Getränke im Erdloch unterschiedlich stark gekühlt. Generell sind im Sommer die Getränke auf der untersten Etage am kühlsten, im Winter die auf der obersten.

Die Temperaturen im Rohr liegen

  • im Frühling und Herbst ungefähr zwischen 7 und 9 °C,
  • im Sommer ungefähr zwischen 8 und 10 °C,
  • im Hochsommer ungefähr zwischen 10 und 12 °C und
  • im Winter ungefähr zwischen 3 und 7 °C.

Im Hochsommer kann es also für viele Biersorten im Rohr schon etwas zu warm werden. Nur einige Starkbiere, Stouts und Porter werden bei einer Trinktemperatur von 12 °C genossen. Um die richtige Genusstemperatur für Pils, Kölsch und Hefeweizen zu erreichen, müssen Sie dem Bierkühler etwas nachhelfen.

Wie Sie die Temperatur im Erdloch noch etwas weiter senken können, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Kühlleistung des Bierkühlers steigern

Um auch im Hochsommer das Bier aus dem Erdloch in optimaler Trinktemperatur genießen zu können, helfen die folgenden Tipps:

  1. Lassen Sie die kühle Nacht für sich arbeiten. Geben Sie das Bier schon am Vorabend in den Bierkühler. In der Nacht sinken die Temperaturen und das Bier wird für die Grillparty vorgekühlt.
  2. Statt das Bier in Zimmertemperatur am Vorabend in der Erde zu versenken, können Sie auch kurz vor der Party kaltes Bier aus dem Kühlschrank in Ihren Bierkühler stellen. Das Bier erwärmt sich im Erdloch wesentlich langsamer als an der Luft und bleibt den Rest des Tages angenehm kühl.
  3. Gießen Sie ein paar Gießkannen voll Wasser im Bereich um das Rohr in die Erde. Durch die Verdunstung des Wassers wird die Erde und somit das Rohr gekühlt.
  4. Den Biersafe können Sie auch direkt wässern. Gießen Sie dazu kaltes Wasser ins Rohr. Noch stärker wird der Kühleffekt, wenn Sie Eiswürfel oder Crushed Ice hinzufügen.

Garten Bierkühler „einbauen“

Der „Einbau“ eines Erdloch Bierkühlers in Ihren Garten ist eigentlich ganz einfach. Sie müssen nur ein (je nach Modell) 60 bis 110 cm tiefes Loch mit einem Durchmesser von 20 cm in die Erde graben und das Kühlrohr hineinstecken.

Mit einem Erdbohrer ist das im Regelfall kein Problem und schon nach ein paar Flaschen Bier erledigt. Achten Sie darauf, einen ausreichend langen Erdbohrer mit passendem Durchmesser zu nehmen. Ein sehr beliebtes Modell ist der Fiskars QuikDrill. Eine Alternative ist der Erdbohrer von vidaXL mit 200 mm Durchmesser und 5 m Verlängerungsrohr*.

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Wenn Sie keinen Erdbohrer kaufen möchten und Sie auch keinen Werkzeugverleih in der Umgebung haben, wird der Einbau etwas schwieriger. Da Sie mit einem Spaten oder einem Bagger nicht einfach vertikal in die Erde graben können, müssen Sie ein ziemlich großes Loch ausheben. Das kann schon mal einen Nachmittag lang dauern. Bitte achten Sie bei derlei Arbeiten auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ist das Loch gegraben, stellen Sie einfach den Kühler in die Mitte und schütten das Loch um das Rohr herum wieder zu. Danach ist Ihr Erdloch Bierkühler einsatzbereit.

Weitere Möglichkeiten zur Bierkühlung im Garten

Erdloch Bierkühler sind eine tolle Erfindung. Sie sind jedoch nicht mobil und lassen sich nicht mit an den Strand, in den Park oder in den Urlaub nehmen. Vielleicht haben Sie auch keinen eigenen Garten oder Ihre Nachbarn klauen wie die Raben. Dann brauchen Sie eine mobile Kühlmöglichkeit, die Sie am Abend wieder mit ins Haus nehmen können.

Die Billigvariante: Kühltüte und Eiswürfel

Gnadenlos günstig und auf vielen Bollerwagentouren seit Jahren erprobt und gefeiert ist die Kühltüte vom Discounter. Einfach bei Aldi, Lidl oder dergleichen zwei Kühltüten kaufen, diese ineinanderstecken, mit kaltem Wasser und Crushed Ice befüllen und schon hat man eine effektive Kühlmöglichkeit für eine ganze Menge Bier. 0,33-Liter-Getränkedosen eignen sich am besten. Um den Kühleffekt noch etwas zu steigern, kann man eine Kältemischung erzeugen, indem man etwas Salz ins Wasser gibt.

Vorteil der Kühltüte ist ihr Preis. Leider ist eine mit Wasser und Bier gefüllte Kühltüte recht schwer und schlecht zu transportieren. Für die Grillparty im Garten kein Problem, für den Weg zum Strand empfehlen wir den Transport in einem Bollerwagen oder einer großen Kiste.

Eisblock Bierkühler für den Bierkasten

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Eine pfiffige Erfindung ist der Eisblock Bierkühler für den Bierkasten.

Die Eiswürfelform wird einfach mit Wasser befüllt und in die Kühltruhe gestellt. Ist das Wasser gefroren, wird der Eisblock aus der Form genommen und auf den Bierkasten gelegt.
Der Block passt (je nach Modell) genau auf einen Bierkasten mit 20 oder 24 Flaschen. Das klappt sehr gut und das Bier wird auch angenehm kühl.

Der Eisblock Bierkühler ist allerdings nur für den Außeneinsatz gedacht. Da das Eis mit der Zeit schmilzt, wird der Boden unter dem Kasten natürlich feucht. Möchte man den Eisblock im Auto zum Strand transportieren, sollte man ihn in der Kunststoffform lassen, bis man das Ziel erreicht hat.

Außerdem benötigt man zum Einfrieren recht viel Platz in der Kühltruhe. Das Modell für 24 Flaschen ist 33,5 x 21,5 x 6 cm (LxBxH) groß, der Kühler für 24 Flaschen misst 32,7 x 25,3 x 6 cm (LxBxH).

Außerdem hält so ein Eisblock in der Sonne natürlich nicht ewig. Für Festivals ist das Teil nicht geeignet.

Der Allrounder: Absorberkühlbox

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Bislang haben wir in diesem Artikel nur Kühler vorgestellt, die entweder nicht mobil sind (Erdloch) oder nicht besonders lange kühlen (Eis).

Wenn Sie jedoch über mehrere Tage eiskalte Getränke haben möchten und dazu vielleicht noch Frischfleisch kühlen wollen, ist eine Absorberkühlbox das richtige für Sie.

Mit einer solchen Kühlbox kühlen Sie den Inhalt bis zu 30° unter Umgebungstemperatur! Und das sogar im Auto, Wohnmobil oder mit Flüssiggas am Strand.

Weitere Informationen zu dieser Kühlbox finden Sie hier in unserer Produktvorstellung.